Was zum Lachen

"Meine Frau verbietet mir alles. Ich darf nicht rauchen, nicht trinken, nicht fluchen..."
"Na Uwe, dann bereust du sicher, dass du sie geheiratet hast."
"Nein, bereuen darf ich auch nicht."

Es ist Winter. Ein Mann sitzt am Hafenbecken und angelt. Und... er hat verdammt dicke Backen. Eine Frau kommt vorbei und fragt: "Oh, haben Sie Zahnschmerzen?" Der Mann schüttelt den Kopf, spuckt in den Eimer neben sich und sagt: "Irgendwie muss man die tiefgefrorenen Würmer doch aufwärmen."

Eine Frau soll gesteinigt werden. Jesus stellt sich schützend vor sie und ruft: "Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein!"
Ein Stein fliegt und trifft. Die Frau tod.
Jesus: "Mutter, langsam kotzt du mich an!"

Monolog eines frisch gebackenen Kanzlers
"Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich Gott. GOTT! Es ist nicht einfach, Gott zu sein. Nein, das ist es nicht – aber ich werde mich daran gewöhnen. Jubelnde Menschen, Menschen, die zu mir aufsehen, Menschen, die mir jedes Wort von den Lippen ablesen, die meine schwachsinnigsten Äußerungen fressen, als wären sie Trüffeln, Menschen, für die mein Wort Gesetz ist. Und dann die MACHT! Macht, Menschen zu erhöhen und sie in den Dreck zu stoßen, Macht, Geschichte zu schreiben und Geschichte zu ändern, Macht, die selbst meine engsten Vertrauten zittern lässt, sie auf Knien rutschen, mir den Speichel lecken, Lobeshymnen auf mich verfassen lässt! Oh ja, ich bin stolz darauf, ein Gott zu sein. GOTT zu sein! Mein Wirken auf Erden hält die Dinge zusammen, die Welt im Gleichgewicht. Ich bin, also lebt Ihr. Nein, baut mir keine Tempel, lieber sonne ich mich im Glanz meiner Herrlichkeit und im Leuchten Eurer Augen. Wahrlich, ich werde Eure Augen leuchten lassen, Eure Herzen mit Seligkeit füllen. Doch ich werde Euch auch Gebote senden, ich werde Euch das Äußerste abverlangen, ich werde Euch quälen und erniedrigen. Aber Ihr werdet es mir danken. Denn ich bin GOTT. Meine Hand straft, meine Hand hebt Euch aus dem Nichts empor. Stellt Euch gut mit mir, und ich stelle mich gut mit Euch. Doch wehe! Doch wehe, Ihr zieht Euch eines Gottes Zorn zu! Dann werdet Ihr zerschmettert, an den Felsen geschmiedet, in Salzsäulen verwandelt. Denn ich bin GOTT! ..."
"Schatz?"
"... wo ich wandle, wird die Sonne nie untergehen, wohin ich meine Füße setze, werden Blumen sprießen, wo ich bin, da ist GOTT. Wo ich nicht bin, ist Leere, ist Angst, ist Trostlosigkeit. Doch gebet acht auf meinen Schatten. Wohin mein Schatten fällt, da werde ich Strafgericht halten und meine Rache wird eine blutige Ernte halten unter den Sündern ..."
"Schatz! Bist Du nun bald fertig auf dem Klo? Ich muß auch mal!"
"Ja doch, ich komme gleich!"
"Das wird aber auch Zeit! Ich weiß gar nicht, was Du immer so lange auf Toilette treibst. Du bist ja schlimmer als eine Frau."
Er seufzte aus tiefstem Herzen. "Es ist nicht einfach, ein Gott zu sein", dachte er und schüttelte den Kopf. Dann entriegelte er die Tür vom Bad und trat raus.
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