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Der Traum vom Fliegen

An einem Baum, in dem Park der großen Stadt,
Hing unter tausenden Blättern ein Blatt.
Sang der Nachtwind in den Bäumen,
Wiegte sich das Blatt in Träumen
Von der weiten, herrlichen Welt.

Könnt' ich nur einmal wie der Wind - fliegen.....
Mit den Wolken übers Meer,
Ach mein Leben gäb' ich her
Könnt ich fliegen, könnt ich fliegen.

Bald kam der Herbst, gab dem Blatt sein schönstes Kleid,
Doch es klagte den Wolken sein Leid.
Bleiben muss ich und verblühen,
Könnt ich mit den Schwänen ziehen,
Dorthin wo der Sommer nie vergeht.

Da rief der Herbstwind, Du sollst fliegen - fliegen.....
Und er riss vom Baum das Blatt,
Trieb es in die große Stadt,
ließ es fliegen, ließ es fliegen.

Kurz war das Glück, müde sank das Blatt hinab
Auf die Straße, sein regennasses Grab.
Schon am Ende seines Lebens,
Rief das kleine Blatt vergebens
Zu den stummen Häusern hinauf.

Könnt ich nur einmal noch im Wind - fliegen.........
Flög ich hin zu meinem Baum,
Und vergessen wär der Traum vom Fliegen, vom Fliegen

Könnt ich nur einmal noch im Wind - fliegen.........
Flög ich hin zu meinem Baum,
Und vergessen wär der Traum vom Fliegen, vom Fliegen......


Alexandra Doris Nefedov

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