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Widersprüche

Irgendetwas fasziniert mich an Widersprüchlichkeiten, an Paradoxien. z.B. das Bild der fromm-religiösen, aber dennoch erotisch angezogenen Schwester:



Irgendwie ein Widerspruch, aber worauf stößt sich der Widerspruch. Wohl wieder mal an nichts anderem als an meinen eigenen Vorstellungen darüber, wie etwas sein sollte, im Gegensatz zu dem, wie es (wahrscheinlich) ist...

Wenn W.issen nur ein B.issen (des gesamten Bratens) ist, so ist Weisheit der gesamte Braten, der alles ist.

Die einseitige Sicht auf "etwas" ist so fehler.haft. Fehler in dem Sinne von fehlen: Es fehlen alle anderen Standpunkte, die man nicht gesehen hat, um die volle Wahrheit zu kennen.

Als Modell stelle ich mir das Sein als ein Kristall mit unendlich vielen Fassetten vor. (Kristall > Christal > Christus!) Ich achte auf ähnlich klingende Worte. Sie haben einen Sinn (> "Syn" > lat. Zusammenhang!).

Ich, Geist, bin eines dieser vielen Fassetten und beleuchte alle anderen Fassetten mit meiner Aufmerksamkeit (oder GeistesLicht) und entfalte sie mir raumzeitlich, um sie Stück für Stück (Bissen für Bissen, Wissen für Wissen) als einen "bewegten" Film anzuschauen. Im Grunde bewegt sich nichts. Ich bin totale Bewegungslosigkeit. Was sich ständig in mir ändert sind die Bildinformationen. Wenn ich z.B. nach "Hause" fahre, so bewege ich mich nicht durch die Welt, sondern ziehe mein Zuhause im Geiste zu mir her, dazu bedarf es Willen. Ohne mein Wollen, würden sich die Bilder in mir nicht verändern.

"Früher" (wenn es so etwas gibt) hatte ich eine umgekehrte Vorstellung von der Welt. Ich dachte, sie würde auch ohne mich existieren, was aber, wenn man realistisch ist, so für einen nicht stimmen kann.

Obwohl, nach "aussen" hin die Welt sich mir genauso zeigt, wie bisher, hat sich doch meine Sichtweise dazu ver-rückt. Ich habe mich von einem Materialisten zu einem Idealisten entwickelt.

Ob das die letztendliche Erkenntnis meiner Selbst ist, sei mit einem Fragezeichen versehen, denn wenn etwas ist, kann man diese in Frage stellen und transzendiert auch dieses Phänomen...

Ich bin so, wie dieser anscheinend drei-dimensional erscheinender Dreieck:



Man kann es geistig nicht fassen, einordnen. Obwohl ich in der wirklichen Welt sehr simpel, oberflächlich und still erscheine, bin ich aus einer anderen Perspektive betrachtet komplex, tiefgehend und sehr bewegt. :D ... denke ich jetzt gerade über mich, obwohl man sich ja kein Bild von sich machen sollte, da dies auch nur eine Begrenzung der Unmöglichkeit/Unendlichkeit darstellt.

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