Be-treiben : "etwas" raumzeitlich (vorwärts)treiben; am Laufen halten; am (über)leben halten.
Auf der einen Seite bin ich im Vertrauen, dass sich alle Dinge so entwickeln werden, wie sie sich entwickeln werden - jeder Gedanke möchte sich entfalten. Auf der anderen Seite heißt es: "Hilf Dir selbst, dann hilft dir Gott!" Also besteht doch in einer gewissen Weise eine, wenn auch kleine, Verantwortung beim Menschen selbst, zumindest in seinem Wirkungskreis.
Ich möchte hier einen logischen Faden der wesentlichen notwendigen Schritte herunterbrechen, die man tun muss, um die Stellung jedes Einzelnen in einer Gruppe oder einer Gruppe innerhalb einer Organisation anzuheben und oben zu halten.
Grundlage für die Bestimmung des Arbeitszustandes, in dem man (der Einzelne oder die Gruppe) befindet sind messbare Größen: z.b. Angerufene potentielle Kunden, vollbrachte Dienstleistung, Verkaufte Produkte usw.
Da wir in einem Universum der Quantitäten leben ist die Frage des Erfolgs auf eine einfache Formel zusammenfassbar: Erfolg ist Quantität. Es spielt im Prinzip keine Rolle, was man verkaufen möchte. Wenn niemand von dem Produkt weiß, wird es auch keine Nachfrage geben. Auch wenn das Produkt abgrundtief schlecht sein sollte: bei genügendem Kontakt und Präsentation wird es Käufer geben. Es ist ein gangbarer Weg, doch auch recht beschwerlicher. Ein einfacher und vor allem vernünftigerer, aber nicht desto trotz leichterer, Weg ist der, zunächst herauszufinden, was um einen herum gefragt und erwünscht ist. Umfragen liefern hier wertvolle Informationen, um genau das herzustellen und zu liefern.
Diese Vorgehensweise ist bekannt als die "Selbstaufgabe". Nicht mein Wille, sondern Dein Wille (lieber Kollege, lieber Kunde, liebe Nation, liebe Welt) geschehe. Die Person "reduziert" sich dabei auf eine Position des Dienens. So wie Gott mein Diener ist, weil er mir genau das vor Augen hält, woran ich tief in mir wirklich Glaube. Er zeigt oder erfüllt mir nicht meine Wünsche, sondern meine tiefen Überzeugungen! Die Welt ist ein Spiegelbild meiner Seele!
So, wie jede Zelle im Körper ihre Position kennt und ihre bestimmte Funktion erfüllt, ist der ganze Körper gesund. Es gibt eine bestimmte Hierarchie in solch einer Organisation (Organismus). Kein Teil ist wichtiger oder weniger wichtig. Alle haben ihre ganz genaue Aufgabe zu tun und sich nicht zu entzünden, d.h. ihr ego nicht über allen anderen herauszustellen, sonst leidet das gesamte System über kurz oder lang.
Zunächst braucht jede Person eine eigene Statistik ihrer Arbeit, anhand dessen sie messen kann, ob sie auf dem Trend zum Erfolg ist oder nicht. Wie gesagt, wir leben in einer Welt der Quantitäten. Warum ein Auto nicht fährt kann unterschiedliche Gründe haben, doch immer ist es ein Mangel von "Etwas", was da sein sollte, aber nicht ist.
Ehrlich aufgestellte Statistiken Spiegeln einen gegenwärtigen Status wieder. Meinungen oder Rechtfertigungen sind nicht notwendig. Es ist nicht wahr, was die Presse oder die Politiker an Meinungen verbreiten. "Es ist Regression! ergo Werben wir nicht mehr, da niemand Geld hat!" und schon haben wir wieder eine Firma mehr, die in Richtung Klippen fährt...
Statistiken dagen sprechen eine eindeutige Sprache. Es ist schlichtweg beobachtbar: Mehr Werbung erzeugt mehr Anfragen. Mehr Kontaktgespräche für ein Termin erzeugen mehr Termine. Mehr wahrgenommene Termine für ein Verkaufsgespräche erzeugen mehr Umsätze.
An dieser Stelle ist es auch wichtig den Satz einzuflechten "Schau dir die Vögel an. Sie sähen nicht. Sie ernten nicht. Trotzdem ist genug da!". Sprich, man soll sich keine Sorgen um Morgen machen. In jedem Menschen ist eine Instanz, die dafür sorgt, dass ihre Schöpfung (der Mensch) am leben bleibt und gedeiht und wächst. "Zufälle" nennen es die normalen Menschen. Ich glaube nicht an zufälle. Es wird einem gegeben. Und es wird einem auch wieder genommen, damit man frei ist für neue Ein-gebungen...
Weniger Werbung erzeugt weniger Anfragen. So wie mehr Gas-geben das Fahrzeug beschleunigt und weniger sie abbremst. Woran es mangelt (gleichgültig ob dies für eine Firma, eine Beziehung, eine Einzelperson) betrifft kann gemessen werden. Wir landen hier (wieder einmal) in der Welt der Zahlen. Beim Fahrzeug ist es nicht unbedingt gesagt, dass mehr Benzin mehr Leistung bedeutet. Bei einer Pflanze heisst es nicht, dass mehr Wasser zu mehr Wachstum führt. Es kann sogar vollkommen das Gegenteil passieren, dass die Pflanze bei zuviel Wasser eingeht!
Also: "Was tun?", sprach Zeus, um den Zuwachs der Produktivität des einzelnen oder eine Organisation kontrolliert zum Wachsen zu bringen?
Zunächst einmal müssen die Faktoren herausgearbeitet werden, die jeder Tätigkeit zu eigen sind. Ein Bäcker braucht Mehl und heisse Steine, um Brot zu backen. Ein Programmierer braucht eine Aufgabe, ein Computer und seinen logischen Verstand. Der Manager braucht Personen und Aufgaben zum deligieren. Der Verkäufer braucht Dienste, Produkte und einen Kundenbestand, den er/sie ansprechen kann. usw. Fehlt eines dieser Teile, die indiviuell sind auf jede Arbeitstätigkeit bezogen, so wird es über kurz oder lang zu einem Stop führen. Gehen wir die logischen Schritte an.
Jemand fängt einen Job an oder eine Bereich des Unternehmens fängt ein neues Arbeitsfeld an. Ich gehe ab jetzt immer von "Jemanden" aus, meine aber auch dasselbe für eine Gruppe, wie groß sie auch immer sein mag.
Für sich alleine ist ein Arbeitsgebiet ein Witz. Der Bäcker back Brote, um sie selbst zu essen. Die Frage ist, wie soll der Bäcker seine Miete bezahlen oder Mehl kaufen oder den Strom bezahlen? Ergo ist es wichtig Produkte (Dienstleistungen) herzustellen, die für sich so wertvoll sind, dass andere sie haben möchten. Diese Produkte gilt es mit anderen gegen andere Dinge, die nun der Bäcker benötigt einzutauschen.
Geld ist hier ein symbolisches Mittel. Das Ziel kann niemals sein für Geld zu arbeiten. Es geht nicht um das Geld. Es ist dumm zu behaupten, dass man Geld benötigt, um arbeiten zu können! Alles ist eigentlich schon da. Man muss es nur tun. Was ist der Unterschied, ob ein armes Land etwas tut oder nicht tut. Hängt es tatsächlich von der Präsenz von bedrucktem Papier ab?!? Nein, das kann es wohl nicht sein.
Also, jemand fängt eine neue Tätigkeit an, aber als WER, in welcher Funktion soll diese Person etwas anfangen. Natürlich in Maßsetzung seiner eigenen Interessen, seinem eigenen Können. Diese Können enthält grundlegende Fähigkeiten, die auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden können. Ein Physiker z.B. kennt sich aus in der Aritmetik und logischem Denken. Also könnte er auch Tätigkeiten angehen, die Arithmetik und logischen Denken vorraussetzen. Darum verstehe ich die Menschen nicht, die ein Abschluß in einem Spezialgebiet machen, um genau in diesem Gebiet zu arbeiten und kein Job finden. Weiß Gott, aus welchen Gründen auch immer, um dann Arbeitslos zu sein für immer und ewig? Dieser Weg scheint verkehrt zu sein.
Schritt eins in der Etablierung einer Tätigkeit, der man gewachsen ist und in der man aufblühen kann ist zunächst: herauszufinden, was gefragt und erwünscht ist. Man muss in Kontakt mit anderen Personen treten, um festzustellen, wo es bei den anderen mängelt, um genau diese Lücke mit den eigenen Fähigkeiten und Kenntnissen zu schließen.
Man gibt sich selbst auf. So wie ein Ei und ein Sperma sich "auflösen", um ein Embrio zu werden oder so wie ein eine Raupe sich auflöst, um ein Schmetterling zu werden. Das eigene Ego bzw. das Denken darüber, dass man selbst wichtig sei, ist fehl am Platz, um Erfolgreich zu sein und Erfolgreich sein heiß nichts anderes als die harmonische Integration des Einzellnen in das Ganze. Eine Zelle, die sich entzündet, wird in das Gesamtsystem Unstabilität bringen. Auf der anderen Seite ist jede Zelle, jedes Atom im Gesamtsystem wichtig, doch nur da, wo sie hingehört und nur dann, wenn sie ihre Aufgabe macht.
Gut, angenommen, die Person hat nun herausgefunden (z.B. in Form von Umfragen), wo sie hingehört, was sie zu tun hat (in der Form: was andere von ihm/ihr erwarten oder wünschen). Sie fängt einfach an das herzustellen und es anzubieten. Da der Bedarf existiert wird auch eine Abnahme der (qualitativ hochwertigen) Produkte sein. Der erste Austausch ist entstanden.
Dieses "Herausfinden, was gefragt und gewünscht ist", ist ein dynamischer Prozess. Es wird in regelmässigen Abständen geprüft, ob die Bedingungen noch erfüllt werden, denn es macht kein Sinn eine Tätigkeit fortzusetzen, die nicht mehr erwartet wird, wie im Wasserbeispiel bei Pflanzen. Vielleicht braucht die Pflanze (symbolisch gesehen für "die anderen") nun mehr Sonne oder Vitamine...?
Wenn diese Lücke durch eigene Kenntnisse, Fähigkeiten oder Produkte geschlossen werden kann, wird diese natürlich geliefert, sollte das aber nicht der Fall sein, ist es auch die Aufgabe der Person andere Personen zu finden, die genau diese Lücke schliessen können, damit sie ihre eigene Aufgabe weiter erfüllen kann! DAS ist Verantwortung.
Das selbe gilt, wie gesagt, ich wiederhole mich hier noch einmal, auch für eine Gruppe oder eine Organisation. Das Unternehmen, als Bestandteil des Marktes gesehen. So wie die Einzelperson als Bestandteil einer Gruppe.
Von der Natur lassen sich diese "Prinzipien des Erfolges" sehr leicht beobachten. Hier herrscht Überfluß und Überfluß ist die einzige Sicherheit zum Überleben. Wenn nicht genügend produziert wird und diese Produktion am Laufen gehalten wird, fällt irgendwann das Kartenhaus in sich zusammen. Leben oder Betreiben ist ein ständiges Ein- und Ausatmen, ein Geben und Nehmen, aber auch nur das, was tatsächlich wichtig und erwünscht ist. Zu den "Dingen" gehören auch wahre Informationen, zugeschnitten und bezogen auf den individuellen Posten.
Wenn man nun alle Tätigkeiten gut organisiert hat und am Ball bleibt wird man feststellen, dass es ab und zu ein Schub nach vorne gibt. Impulse des Überflusses treten ein oder sexuell gesehen: Orgasmen. Das ist eine beobachtbare Tatsache, ganz gleich, wie man es beim Namen nennt. Wenn die Fähigkeit steigt durch ständige Wiederholung und übung, steigt auch gleichzeitig die Freude, die manchmal sich in Entzücken verwandelt. In solchen Momenten des Überflusses ist es dringend notwendig alle Schulden zurück zu bezahlen, um eine Unabhängikeit, was Stabilität bedeutet, zu erreichen. Ein System (oder Person) muss durch die eigene Leistung auf eigenen Füßen stehen können > Flügge sein > Flugfähig sein! In diesem Stadium der Entwicklung darf nichts investiert werden. Man macht mit dem weiter, was bisher gut funktioniert hat und ist trotzdem wachsam. Dinge, die nicht funktionieren, werden nicht weiter beachtet. Es ist ein Zustand ständigen Aufpassens und Produzierens.
Man kann sagen, dass man tatsächlich erfolgreich ist, wenn man anhand der Statistiken (keine Meinungen oder Gerüchte!) eindeutig sehen kann, dass man in einem sternenhohen Bereich eine leichte Tendenz nach oben aufweisen kann. Hier setzt man sich hin und schreibt alles nieder, was man gerade tut und nicht-tut. Eine Art Kochrezept für den Bereich, in dem man wirkt. Da Wachstum auch ständiges Expandieren bedeutet, muss auch daran gedacht werden, diesen Bereich an weitere Generationen (oder Partner) abzugeben, die es sehr leicht haben werden, falls sie genau den Anweisungen folgen, die dazu geführt haben, dass dieser Bereich so erfolgreich ist.
Soweit meine Gedanken dazu. Es gibt noch viele weitere Gedanken dazu zu erzählen, aber wenn man sich ab und zu hinsetzt und mit eigenen Augen beobachtet, wie die Natur (ein Baum, eine Ameisenkollonie etc.) funktioniert, wird man selbst auf die Lösungen kommen.
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