12.31.2006

Les Choristes Caresse sur l'océan

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Les Choristes Live au palais des Congres -Pie Jesu

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Ave Maria

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Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder...

Ein schöner Artikel von "Spontiwelli":

"Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen."
Kinder, manchmal bringen sie mich richtig aus der Fassung. Fassung ist ja das in das man eingefasst ist. Eine Art Rahmen der das beinhaltet was man ist oder meint zu sein.
Wenn man dann ausser Fassung gerät, dann sprengt man sozusagen seinen Rahmen. Ich könnte auch sagen: ich erweitere mich. Kinder haben manchmal so eine Lust an der Zerstörung. Dinge und Erwachsene auseinandernehmen bis sie in ihre in ihre Einzelteile zerfallen. Sie lieben es Tische und Wände vollzu malen. Sie halten sich nicht an Konventionen und Übereinkünfte. Sie halten sich nicht an Gebote und Verbote. Kinder schreien gern laut, sitzen nicht gern still. Kinder sind störrisch wenn sie etwas wollen, lassen sich schwer durch verstandliche Argumente zu etwas überreden was sie oft gegen jegliche Logik wollen. Kinder streiten gerne miteinander um was auch immer. Kinder sagen gern Sachen von denen man überzeugt ist sie nicht sagen zu sollen oder zu dürfen. Wenn ich das Wörtchen "man" hier benutze, dann meine ich damit das gesellschaftlich genormte und geformte Phantom das es eigentlich nicht gibt. Der Mensch der nur als perfekter Entwurf in den Köpfen von Erziehungstheoretikern, Philosphen, Theologen, Politikern, Moralisten zu existieren scheint. Dieser "man" an dem man schon seit tausenden von Jahren ohne grossen Erfolg herumzulaborieren scheint. Vielleicht gelingt es ja den Genetikern den perfekten "man" herzustellen. Aber bis dahin erzähl ich mal weiter wie ich als Vater und Houseman das erlebe. Kinder lieben es an sogenannten Tabus zu rütteln und zu schütteln, solange bis sie keine Tabus mehr sind. Kinder lieben es miteinander zu streiten bis die Fetzen fliegen oder die Tränen fliessen. Kinder lassen sich gerne bedienen wie Könige und Prinzen und Prinzessinnen. Sie sind umwerfend charmant wenn sie Dir ihrem "Lakaien" die Ärmchen um den Hals legen und einen Kuss auf die Wange oder sonstwohin drücken und zuflüstern: Ich hab Dich lieb. Sie sind ekelhaft ausfallend in ihrer Ausdrucksweise wenn Du nicht auf ihre Vorstellungen und Wünsche eingehst und betiteln Dich schamlos mit Kosewörtern wie "Arschloch" "Blödmann" oder was ihnen sonst noch liebreizendes einfällt. Sie reizen Dich bis zum ausflippen und schaffen es Dich explodieren zu lassen wie ein Vulkan. Sie helfen Dir das wutentbrannte Monster das in Dir lauert herauszulocken bis es schreiend und tobend und sabernd vor ihnen steht und nur durch die Gnade Gottes zurückgehalten wird sich auf sie zu stürzen, die süssen Kleinen, und ihnen den Garaus zu machen.
Kinder haben bisher alle Erziehungskonzepte die ich kennengelernt habe im Spektrum von streng autoritär bis extrem antiautoritär ad absurdum geführt. Dabei spreche ich von meinen eigenen Erfahrungen als Erzogener in denen ich das Glück hatte(und das ist nicht ironisch gemeint) alle gesellschaftlichen Instutitionen zu durchlaufen die man so geschaffen hat das "Grosse Werk" einen "Man" aus mir zu machen zu vollbringen als da sind Familie, Kinderheim, Schule, Erziehungsheim, Jugendstrafanstalt und nicht zu vergessen Kirche in ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Bei diesem Erfahrungsreichtum war es dann nicht verwunderlich das ich mich selbst einmal dem Erzieherhandwerk zuwandte und es einige Jahre in verschiedenen Instutionen ausübte.
Nur um zu erfahren dass all diese gelernten Konzepte "Gedankenmüll" sind und ich im Sinne wie es die Trägerinstitutionen wünschten nicht funktionieren konnte und wollte.
Die Kinder und ich wir hatten einfach zuviel Spass und Freude miteinander. Ich war immer zu sehr selbst Kind unter Kindern, nur das ich am besten die Tricks und Konzepte der Erwachsenen kannte und es mir immerhin einige Jahre möglich war einen Space ziemlich ungestörten miteinander Seins zu schaffenund zu bewahren bis man mich am Ende als untragbar hinauswarf und die Kinder, ungeachtet ihres Protestes und Widerstands, wieder der offiziellen Linie unterwarf. (Osho hat das auf einem anderen Level auch getan und nannte es "Buddhafield", aus Amerika konnte man ihn hinauswerfen, doch als Inder konnte er nicht aus Indien geworfen werden, obwohl „man“ es damals gern getan hätte, ungeachtet der Beachtung die im heute, nach seinem Tod. von offizieller indischer Seite zuteil wird. So ist es jetzt bei mir, als biologischer Vater, auch nicht so einfach mir zu kündigen oder mich hinauszuwerfen. Jetzt ist es eher die Frage ob ich in der Vaterrolle das Handtuch werfe.
Ich hatte als Kind fünf Geschwister. Eines der Lieblingsspiele das wir manchmal zusammen spielten war Familie. Meine ältere Schwester war dabei die Mutter und ich der Vater. Dabei imitierten wir die Erwachsenen so wie wir sie wahr nahmen. Im Beobachten meines eigenen Erwachsenseins und der damit zusammenhängenden Rollen wie Mann einer Frau oder Vater von Kindern und auch der anderen Mitspieler auf der Bühne des Lebens in diesen Rollen, entdeckte ich immer wieder das Kind hinter diesen Rollen, das besonders dann wenn die Rollenerwartung nicht mehr erfüllt werden konnte, in seiner fragranten Verletzlichkeit und Unschuld und Frische zum Vorschein kam. Vielleicht ist es "das" was Jesus mit seinem Spruch meinte. Bei mir isses auf jedenfall so, dass ich mit meinen Jungs am besten klarkomme und Spass und Freude habe, selbst in den "knallharten" Auseinandersetzungen, wenn ich jenseits aller Erziehungs- und gesellschaftlichen Rollenkonzepte einfach der bin der ich im Moment bin. Und dabei können wir in die verschiedensten Rollen schlüpfen. Nur eine Frage der Fantasie und Lust und Energie.

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Geschlossene Systeme

Ganz gleich, um was für Systeme es sich handelt: Alles beeinflusst alles.

nehmen wir das Beispiel eines Regelsystems für Wärme: Wir haben ein Thermostat, der die Heizung an und ausschaltet. Die Heizung erwärmt die Luft im Raum und die Wärme steuert den Thermostaten. Was regelt nun was? :D Alle sind sowohl Sklaven, als auch (indirekte) Bestimmer oder Auslöser...

Ich führe dieses Beispiel auf, um zu demonstrieren, dass die Suche nach der kausalen Ursache warum etwas so oder so passiert nicht auf eine oder wenige Ereignisse zurückzuführen ist. Der Lebensweg des einen ist nicht nur bestimmt durch die Entscheidungen und Beeinflussungen der Person selbst. Es hängt viel mehr zusammen als man auf den ersten Blick vermuten mag. Diese Person nun dafür alleine zur Verantwortung zu ziehen ist einfach ungerecht. Man könnte auch erklären, dass ein Verbrecher deshalb vor dem Richter steht, weil der Richter sich sein Beruf ausgewählt hat, um Verbrecher zu verurteilen?!? :D

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Mein Traum



... den Drachen fliegen! :D

Meditation

Kontemplation von Douglas Harding: "Ich bin"

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Die Freude am Malen mit Bob Ross



Quelle
BR-Online

Ich liebe es, wie er mit einfachen Pinselstrichen Welten auf die Leinwand zaubert! :D

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I GING online

Mein heutiger Zug:

36. MING I / DIE VERFINSTERUNG DES LICHTS


Das Bild:
Die Verfinsterung des Lichts. Fördernd ist es, in der Not beharrlich zu sein

Das Urteil:
Das Licht ist in die Erde hineingesunken: das Bild der Verfinsterung des Lichts. So lebt der Edle mit der großen Menge: er verhüllt seinen Schein und bleibt doch hell.

Quelle: I(ch) Ging

„Das I-Ging ist das älteste philosophische Buch der Menschheit, Es entstand dadurch, dass ein uraltes Orakelbuch ethisch erläutert wurde, Aus primitiven Strichzeichen machte man seelische Bewegungen: es galt, die Keime des Geschehens zu erfassen, Kennt man die Keime, ist alles Weitere beeinflussbar. Man baute eine ganze Psychologie hinein in diese Zeilen mit dem ursprünglich einfachen Gegensätze von fest und weich.“ (...)

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Sterio Bilder



Direkt auf das Bild schauen und die Augen kreuzen!
Quelle


These + Antithese = Synthese

Das (geistige) Verbinden (Lieben) von Gegensätzen erzeugt im Geist die nächste Dimension.

Hier schaut man auf zwei flache Bilder und bekommt im Geist den Eindruck eines dreidimensionalen Raumes! "Faszinierend!", wie jetzt Mr. Spock sagen würde! :)

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Moebiusstreifen




Das interessante an diesem Streifen: Er hat nur eine Oberfläche!

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8008

Die Unendlichkeit (8)
gebiert ein Nichts (0|0),
das sich zur
Unendlichkeit entfaltet.

Die Ziffernfolge ist
gespiegelt: 80 | 08
Aus der Unsichtbarkeit
entsteht die Sichtbarkeit.

Ein Samen wird in die
(dunkle) Erde gelegt
und wächst zum Licht.


alles symbolisch zu verstehen

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Frei

Frei ist der, der von sich behaupten kann
"Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Heute denke ich so!"

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12.30.2006

Die Dualität in den Worten

Vielleicht ist es noch niemanden aufgefallen, aber Wörter haben gegensätzliche Bedeutungen:

z.B. "Morgen"

Man sagt "Am Morgen" oder "Guten Morgen" und bezeichnet damit die Vergangenheit und bei "Der Morgen" spielt man auf die Zukunft ab.

z.B. "Vorhersehen"

"Etwas vorhersehen!" heisst soviel wie in der Vergangenheit etwas gesehen haben, hat aber auch die Bedeutung von "etwas noch nicht geschehenes (in der zukunft) vorher gewusst haben"



Was ist Zeit? Die Sache mit "Vergangenheit" und "Zukunft". Die Vergangenheit ist doch nur ein Gedanke und die Zukunft ist auch nur ein Gedanke. Was ist, ist das hier & jetzt aus dem ich heraus an einen Gedanken denke.

Gibt es eine "Vergangenheit" oder "Zukunft", wenn ich nicht daran denke?
Gibt es all die Menschen und Orte und Zeiten, wenn ich nicht an sie denke?

Wenn ich mich in ein Film vergesse oder mich in ein Buch vertiefe so verschwindet doch förmlich meine Umgebung um mich. Die "Zeit" verfliegt. Irgendwann tauche ich auf aus meiner Fantasiewelt und bin wieder "da". Wo war dieses "da" während ich mich in meiner geistigen Welt befand?

Was wäre, wenn... (eine Satzformulierung, die die gewohnten Bahnen bricht oder das "normale" in Frage stellt!)

Was wäre, wenn nur das da ist, wo ich meine Aufmersamkeit habe?
Bin ich dann das L.ich.t, der meine Welt (Wellen > Energie > Atome?) kreiiert?

Was unterscheidet meine Fantasie (Gedanken), mein Traum und die sogenannte Realität?

Nichts. Nur unterschiedliche Ebenen des Sich-bewusst-seins.

Während einer "langen" Reise kann ich mich geistig mit etwas anderem beschäftigen. Ich kann vollkommen abwesend sein, mich vollständig aus der "Realität" abkoppeln. Irgendwann "komme ich zurück" und sehe, dass ich am Zielort angekommen bin. All diese Geschehnisse, die während der Fahrt passiert sind... sind sie wirklich passiert?

Im Wald fällt ein Baum. Wenn Niemand da ist (im Wald) entsteht ein Geräusch? De Facto: Nein. Man kann es nicht beweisen. Es kann sein, aber absolut sicher weiß es niemand...

Es heisst, dass die Thora - das heilige Buch der Juden - in einer zeitlosen Form geschrieben "wurde". Fakt ist, dass es keine Zeit gibt. Die Erinnerung an das letzte Bild an die letzte Nacht von gestern ist nur ein Bild (mit der Aufschrift 22:00 Uhr) und das erste Bild heute Morgen hat die Aufschrift 08:00. Aus diesen zwei Bildern zu extrapolieren, dass ich 10 Stunden geschlafen haben soll ist nur eine Berechnung. DAS ist die Illusion, das Maja, dass man sich selbst macht und sich selbst einredet.

Vielleicht bedeuten die Worte - ohne diese zeitliche Betrachtung - ganz was anderes?!

Dennoch, der eine oder andere wird Widersprechen, dass es nicht wahr sei, was ich da sage, dass man nämlich ein Termin mit jemanden vereinbaren kann und wenn man pünktlich am Treffpunkt da ist, dass die andere Person auch da sei.

Was wäre, wenn ich mir die andere Person nur herbeidenke? :-)



Wie auch immer. Es ist ein Gedankenspiel.
Wahr ist das, was ich für wahr halte.
Nicht mehr und nicht weniger.

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Spiegelwelten



Was hat Goethe mit seinem Gedicht über "Spiegel hüben, Spiegel drüben" uns irr.disch "sterblichen" - wir irren doch mehr als wir wirklich wissen, wie die Welt tatsächlich funktioniert - sagen wollen? :)

Experimente in der Spiegelwelt

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Kunst der Gedankenverknüpfungen

Kersti

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Meine einfache Lebensphilosophie





Da alle meine Weisheiten von heute,
die Dummheiten von morgen sind,
bleibt mir nur eins übrig:

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12.29.2006

Brücke

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Birds

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Webseiten auf die Festplatte kopieren

Mit HTTrack geht's!

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Cheb Khaled - Aicha

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Weltraum

Universum

und weitere eCards

12.28.2006

Zungenbrecher

Entoptische Farben

An Julien

Laß dir von den Spiegeleien
Unsrer Physiker erzählen,
Die am Phänomen sich freuen,
Mehr sich mit Gedanken quälen.

Spiegel hüben, Spiegel drüben,
Doppelstellung, auserlesen;
Und dazwischen ruht im Trüben
Als Kristall das Erdewesen.

Dieses zeigt, wenn jene blicken,
Allerschönste Farbenspiele;
Dämmerlicht, das beide schicken,
Offenbart sich dem Gefühle.

Schwarz wie Kreuze wirst du sehen,
Pfauenaugen kann man finden;
Tag und Abendlicht vergehen,
Bis zusammen beide schwinden.

Und der Name wird ein Zeichen,
Tief ist der Kristall durchdrungen:
Aug in Auge sieht dergleichen
Wundersame Spiegelungen.

Laß den Makrokosmos gelten,
Seine spenstischen Gestalten!
Da die lieben kleinen Welten
Wirklich Herrlichstes enthalten.


Goethe

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12.27.2006

Boris Valleyo - Athletische Körper












http://vallejo.ural.net/

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Magie der Farben - Tizian



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Installation Liebe.exe

Anrufer:
Grüß Gott, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen Rechner installieren. Es heißt "Liebe". Was soll ich denn da als Erstes machen?

Hotline:
Auf ihrer Festplatte gibt es eine Partition HERZ. Haben Sie die?

Anrufer:
Ach so, das ist der Trick! Ich hab's immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Ich probier das mal... Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline:
Machen Sie mal den Taskmanager auf und schauen Sie unter Prozesse nach.

Anrufer:
alte_verletzungen.exe, groll.com, geiz.com, ablehnung.exe, lauter so ein Zeug. Vor allem hass.exe - boahh, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline:
Kein Problem. "LIEBE" wird vieles davon automatisch aus ihrem Betriebssystem eliminieren. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme stören. alte_verletzungen.exe und geiz.com müssen Sie aber selber vollständig löschen!

Anrufer:
Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all diese Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?

Hotline:
Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie dort nach Zubehör/Verzeihung. Das lassen Sie so oft laufen, bis geiz.com und alte_verletzungen.exe raus sind.

Anrufer:
Na gut, wenn's sein muss. "LIEBE" ist mir einfach so sehr empfohlen worden, das Ding will ich unbedingt haben! Oje, >>Error 490 ? Programm läuft nicht auf internen
Komponenten.<< Was soll denn das?

Hotline:
Ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, dass „LIEBE" für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz
komplizierten Sachen. Ich sag's mal so: Sie müssen zunächst ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann!

Anrufer:
Hä?

Hotline:
Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer:
Ja, hab ich!

Hotline:
Wunderbar, klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner MEIN HERZ, und zwar: selbstvergebung.doc, selbstschätzung.doc und güte.doc. Außerdem bitte selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen!

Anrufer:
Wow, LIEBE installiert sich schon!!!!

Hotline:
Das ist gut. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder selbst lädt, solange ihre HERZ-Festplatte läuft. Sehen Sie die?

Anrufer:
Seh' ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Hotline:
Ja, aber denken Sie daran, das Sie nur die Basisversion installiert haben. Sie müssen sich mit anderen HERZEN vernetzen für die Upgrades.

Anrufer:
Klasse, mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf dem Bildschirm läuft lächeln.mpeg, wärme.exe, friede.exe und zufriedenheit.doc sind jetzt im Speicher!

Hotline:
Fein, damit ist LIEBE installiert und läuft ab sofort!

Anrufer:
Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer, stimmt's?

Hotline lachend:
Nein, LIEBE ist Freeware! Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen. Die Leute verbreiten es weiter und ich wette, dass Sie dann von den vielen neuen Modulen noch mehr zurückbekommen!

Anrufer:
Gebongt, will ich gerne machen. Vielen Dank für die Hilfe!!!!

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12.26.2006

Fantasy Art


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Rachmaninov - Prelude cis minor

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Selbstbewusstsein

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Kunst







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Best of Pixar



schöne Stimme, schöne Lichtspiele, klasse Animationen

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Weiter als Du denkst

was verlangst du von dir hast du Angst
vor dem was du kannst was noch kommt
was du dir verdankst und ob du noch taugst
vergiß nicht du bist was du brauchst
es war mein wille mich durch die stille selbst zu finden
neu zu definieren um mich zu überwinden
mich zu verliern um meinen mittelpunkt zu treiben
um dann verschwommen zu mir zu kommen und hier zu bleiben
der ort ohne zeit schmeckt nach mehr und ich wehr mich nicht
mein geist schreit befrei mich doch verehr mich nicht
ich hing am tropf meines lebens doch mein kopf bleibt leer
der deal ist fair wie damals am meer
er läßt mich gehn ohne zu laufen ohne einen trümmerhaufen hinter mir
ohne ziel im visier und ohne rahmen
frei voll hoffnung und mit neuem namen werde ich gehn
doch es stehen meinen sieben sünden um mich im kreis
die freiheit hat ihren preis und ich bezahl mit meinem leben
und weiß jede verneinung birgt leiden
und auch meine erscheinung wird die zeit vertreiben
doch ich werd zeilen schreiben die bleiben
gerade wenn man bedenkt daß gedanken einschränken
wie schranken wie wände warum verschwende ich dann
zeit ohne ende mich selbst zu blenden abzulenken
platt zu denken glaub zu kennen was wir können
doch ich renne auf der stelle kenne nicht die quelle meiner qual
wie bei wählern ohne wahl bleiben am ende nur noch zahlen
also prelle ich die zeche wähle planverlust
denn meine sicherheit ist künstlich wie ´n darmverschluß
darum muß erstmal alles raus was hier nicht reingehört
alles was mein sein im keim zerstört wird zum feind erklärt
und ich erklär mir den krieg um den frieden mit mir selbst
ziehe in die schlacht gegen mein eigenes spiegelbild
tret die tür ein lass mich fallen um dann ungebremst
in allem weiter zu gelangen weiter als du denkst
was verlangst du von dir...
fühlst du dich als greis dessen geist um sich kreist
wärst du gerne wieder blind wie ein kind das nicht weiß
was es heißt das wir alle älter werden
das wir alle kälter werden
oder sind das flüchtende gedanken gezüchtet hinter schranken
die heute reif geworden sind und sich bei dir bedanken
dich verwirren und benebeln doch glaube schafft gesetze
hinten stehn im leben eben nicht die logenplätze
doch die werte der welt sind ihr fremd und du kennst das
und irgendwie hemmt das
und jede nacht wachst du auf denn die altbekannten artverwandten
geister deiner seele warten auf neue befehle
und du spürst plötzlich deine macht über sie und lachst über sie
weil du zu dir kommst
wenn du fühlst wie du hier alles lenkst kommst du weiter
weiter als du denkst


Thomas D, Die fantastischen Vier

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12.25.2006

Alien Song

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Levis - Freedom to move

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Malereien


















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Stille Nacht

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You Sexy Thing

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Lion

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Wo kommt man raus?

Zoom in die Karte und Doppelklicke an die Stelle, wo Du graben willst. Das Programm zeigt Dir, wo Du wieder aus der Erde herauskommst, in der Annahme dass die Erde eine Kugel ist... ich habe da eine andere Meinung! ;-) Es ist doch interessant, dass wir alle durch die selbe Schule "programmiert" wurden, dass wir auf einer Kugel leben, dass die Erde eine Kugel ist, dass wir durch den Weltraum mit 30Km/s um die Sonne fliegen... Man hat es uns gesagt, doch keiner hat es jemals mit eigenen Augen geprüft! Ich meine das jetzt wirklich, wie ich es meine. Wenn ich jemanden mit dieser Idee konfrontiere, schaut mich die Person merkwürdig an. Sie sagt, das es doch bewiesen sei, dass die Erde eine Kugel ist. Sie verweist mich auf Videos, Bücher und sonstige "Quellen", doch selbst hat sie diese "Tatsachen" nie selbst zu gesicht bekommen. Und dennoch funktioniert diese Annahme. Schließlich kann man sich jederzeit in ein Flugzeug setzen und nach New York fliegen. Aber beweist das, dass die Erde eine Kugel ist. Denn, wenn ich dann "dort" bin, wo ist dann "hier"? Ich meine, man könnte von USA nach Deutschland telefonieren und nachfragen, wie die Situation "dort" ist, aber Fakt ist doch, dass ich in dem Moment nur mit einem Telefonhörer spreche aus dem eine Stimme zu kommen scheint...


Ich bin müde geworden von Lehren, Lehren und von angeblichem unumstösslichem "Wissen", den die "Gelehrten" um mich von sich geben. Ich glaube nur noch dem, was ich hier & jetzt mit meinen eigenen Sinnen wahrnehmen kann. Wenn ich in Offenburg bin, dann kann der Eifelturm in Paris stehen oder nicht. Ich habe von Offenburg nicht die Möglichkeit mir das als Faktum mit eigenen Augen zu betrachten.

Woraufhin sich mir eine neue Frage eröffnet: Was ist Wirklichkeit? ... Wie der Name schon sagt wirk-lich(t)-keit. Ein Licht, das eine Wirkung erschafft. Es liegt die Antwort auf diese Frage nahe zu behaupten, dass ich mit meinem Geisteslicht (was auch immer das ist) meine eigenen Betrachtungen oder "Raumzeitlichen Effekte" beleuchte und sie dadurch (reflektierend) erkenne. Wenn dem so ist, liegt nichts ausserhalb von mir, denn jede In-Formation ist eine Formation von "etwas" in mir. Ich beleuchte mit meinem Geist meine inneren Bilder und streue sie mir wie ein Dia-Bild gegen die weisse Leinwand - aus was dies auch immer bestehen mag.

Mir scheint (und das ist auch nur ein Modell dessen, was zu sein scheint), dass wir in einer Art Holo.deck befinden, wie sie in Raumschiff Enterprise oder Voyager zu sehen ist, in dem realistische Wirklichkeiten simuliert werden.

Ein anderes Puzzlestück, dass mir auch ein wenig die Augen (für das Sein - im Gegensatz zum Schein) öffnet oder sagen wir eine Richtung weist ist das Wort "Entfernung" selbst. Die Vorsilbe "Ent-" ist ein Suffix der Verneinung des darauf folgenden Wortes. Ent-Fernung ist, wenn man es wörtlich nimmt, eine Nicht-Fernung, also so ziemlich nah, wie man es sich nur denken kann! :D

Aber, wenn "alles", was ich sehen kann nicht-fern ist, warum kann ich mir dann hier & jetzt mich nicht auf Hawaii denken? Vielleicht fehlt mir die dafür notwendige geistige Energie oder die Gewissheit, dass ich es mir denken könnte.... Diese Gedanken-gänge sind gar nicht so abwägig, wenn man sich dessen bewusst ist, dass man ist. Es ist doch schlichtweg ein WUNDER, dass man ist, ich meine, dass man DA IST. Wie aus dem Nichts entstanden. Sicher, man kann sich einreden (oder sich von seinen "leiblichen" Eltern erklären lassen, wie man auf die Welt gekommen ist... usw. blah :D ... aber, wenn doch alles in mir ist, so sind auch meiner Eltern in mir, die ich mir nur (hin)aus-denke! So kann ich meinen Eltern natürlich die Worte in den Mund legen, damit sie mir eine "logische" Geschichte zusprechen, an das ich glauben kann. Fakt ist, dass sich niemand daran erinnern kann einmal ein kleine/r Hosenschei**er(in) gewesen zu sein. Ein Baby kann sich nicht denken ein Erwachsener zu sein (so denke ich mir das jetzt), aber ein Erwachsener kann sich hier & jetzt denken ein kleines Baby zu sein... Irgendwie ver-rückt diese Gedanken, aber andererseits auch irgendwie logischer.... Vielleicht ist alles, was ist ganz anders, als man sich das Tagein/Tagaus selbst einredet und viel schlimmer von anderen einreden lässt, wie z.B. den Nach-richten. Man richtet sich dannach. Auch ein interessantes Wort "Nachdenken". Man denkt (die Gedanken anderer) nach, als ob man nicht die Fähigkeit hätte selber eigene Gedanken zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden....

... aber ich Schweife ab (oder lassen mich meine Gedanken abschweifen). Wer bringt mich eigentlich dazu solche Gedanken zu denken? :D

jedenfalls sollen diese Gedankengänge keine absolute Wahrheit darstellen. Es sind für mich betrachtet "Zwischenergebnisse" auf meinem Weg nach Rom! :) ... Roma anderst herum geschrieben ist Amor.... Alle Wege führe von der Liebe (was auch immer das ist) zurück in die Liebe selbst. Vielleicht bin ich nur ein Funke der absoluten Weissheit, das nur versucht sich selbst zu erforchen....

... und wenn nur eines der Gedankengänge in Dir (das, was sich diese Worte selbst vorliest, um sich selbst zu hören! :D - jedes menschliche Wesen ist Schizophren (Zweigeteilt) - nur ein kleines Funken anzündet und Dich damit in.spiriert (be-geistert) dann war meine Mühe nicht umsonst...

Weiche Wolken

... ich liebe Kummuluswolken, aber von "Mammatus Wolken" habe ich noch nie was gehört oder gesehen. Wattigweiche Dinger! :D (...)

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Vierblättriges Kleeblatt

Wenn das Glück und die Freude nicht mehr da sind,

wo du sie vermutest,

- Die Wirklichkeit schert sich ein Dreck, um deine Meinung! -

dann suche aktiv dannach, bis Du sie wieder findest

und wenn Du sie gefunden hast,

- in welcher Form sie Dir nun auch immer erscheinen mögen -

dann erfreue dich daran,

solange sie da sind...

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Amaze Types

Amaztype erstellt via Amazon Web Services Worte aus Bildern. Als Grundlage dienen Buch-Covers, CDs oder DVDs. Leider klappt es nicht mit jedem Wort, ist aber trotzdem ganz amüsant.

z.B. Theta

Kaffeekunst



Was man mit Kaffee und Milch alles machen kann: (...)

Der Tempel der tausend Spiegel

Eine Geschichte aus Indien

Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.
Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.
Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.
Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.
Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

Siddhartha

eBook

Wie gewinnt man das Herz einer Frau?

12.24.2006

Strategie zur manuellen Defragmentierung

Moderne Betriebssysteme verfügen alle über ein Defragmentierungsprogramm, welches dem unerfahrenen Benutzer vorgaukelt, verstreute Dateiteile auf der Harddisk wieder zusammenzufügen, und so die lesegeschwindigkeit zu verbessern!

Alles Quatsch! Wer wirklich die ultimative Lesegeschwindigkeit erleben will, muss das Defragmentieren manuell vornehmen! Es bedarf zwar etwas "handwerklicher" Begabung, aber mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung ist es ganz einfach: (...)

12.23.2006

Byron Katie - "The Work"



"The Work" ist eine Überprüfung stressvoller Gedanken, die zu innerem Frieden, zu Freiheit und Klarheit führt. Zunächst wird ein Gedanke aufgeschrieben, der Stress verursacht. Dann wird dieser Gedanke mit vier Fragen untersucht:

1. Ist das wahr?
2. Können Sie absolut sicher wissen, dass das wahr ist?
3. Wie reagieren Sie, wenn Sie diesen Gedanken glauben?
4. Wer wären Sie ohne diesen Gedanken?

Dann folgt die sogenannte Umkehrung: Der stressvolle Gedanke wird in sein Gegenteil umgedreht. Danach folgt die Umkehrung zu sich selbst. Beispiel: "Er sollte mir besser zuhören." wird zu: "Er sollte mir nicht besser zuhören.", "Ich sollte ihm besser zuhören." und "Ich sollte mir selbst besser zuhören."

Zu jeder Umkehrung kann die Frage gestellt werden: "Ist diese Umkehrung genauso wahr oder sogar noch wahrer als der ursprüngliche Gedanke?" Oft lädt Byron Katie die Personen, die sie mit The Work begleitet, ein, drei Beispiele dafür zu finden, warum die Umkehrung wahrer ist als der ursprüngliche Gedanke.

Man benutzt die Methode, um besser mit schmerzhaften Gedanken bzw. Glaubenssätzen und den daraus resultierenden Gefühlen umgehen zu können. Auf Grund von Vorgängen, wie sie aus dem NLP bekannt sind, findet eine Veränderung der Gehirnaktivität statt, die wiederum zu einer Verbesserung des Lebensgefühls führt.

Deutsche Arbeitsunterlagen

Quelle

Gnarles Barkley: Crazy





I remember when, I remember, I remember when I lost my mind
There was something so pleasant about that phase.
Even your emotions had an echo
In so much space

And when you're out there
Without care,
Yeah, I was out of touch
But it wasn't because I didn't know enough
I just knew too much

Does that make me crazy
Does that make me crazy
Does that make me crazy
Probably

And I hope that you are having the time of your life
But think twice, that's my only advice

Come on now, who do you, who do you, who do you, who do you think you are,
Ha ha ha bless your soul
You really think you're in control

Well, I think you're crazy
I think you're crazy
I think you're crazy
Just like me

My heroes had the heart to lose their lives out on a limb
And all I remember is thinking, I want to be like them
Ever since I was little, ever since I was little it looked like fun
And it's no coincidence I've come
And I can die when I'm done

Maybe I'm crazy
Maybe you're crazy
Maybe we're crazy
Probably

12.22.2006

404 Not Found

Ein deprimierter Web-Server

12.21.2006

Tägliches Gebet für uns Informatiker

Windows Unser, das Du bist im Rechner,
geöffnet seien Deine Fenster,
Dein Crash komme,
Dein Reboot geschehe,
wie in NT und 2000 so in 98.
Unser täglich Servicepack gib uns heute,
und vergib uns unsere Linuxpartition,
wie auch wir vergeben die Treiberbugs.
Und führe uns nicht in den Blueschreen,
sondern erlöse uns von
den dll Versionskonflikten.
Denn Dein ist das Ram und die Festplatte und die Prozessorauslastung
in Ewigkeit.

Strg+Alt+Entf

Festplattentest

Der ultimative Festplattentest

Strassenverkehrsregeln

Regeln
(Lautsprecher an!)

Das erste Computerspiel...

Pong :D

Was wir alleine nicht schaffen...




Während sich andere plagen und nichts passiert
sind wir zur rechten Zeit am rechten Ort
und alles ist arrangiert ich bin dankbar dafür
weil ich jeden Tag mit meinen Brüdern und Schwestern
das echte Leben spür

Refrain:
Was wir alleine nicht schaffen
Das schaffen wir dann zusammen
Dazu brauchen wir keinerlei Waffen
Unsere Waffe nennt sich unser Verstand
Und was wir alleine nicht schaffen
Das schaffen wir dann zusammen
Nur wir müssen geduldig sein
Dann dauert es nicht mehr lang

Die anderen können lachen. Keiner lacht mehr als wir
Was soll'n sie auch machen. Wir sind Ritter mit rosarotem Visir
Ein Leben ohne Euch macht wenig Sinn. Kein Leben, Kein Geräusch
dann wäre ich wie blind

Es liegt noch was vor uns, das Leben liegt vor uns
Spürst du die Vorhut aufkommenden Frohmut?


Wir haben wieder Wind in den Segeln
Und es spricht jetzt nichts mehr dagegen
unser Ziel zu erreichen denn viele Zeichen zeigen wir sind
überlegen weil wir auf dem richtigen Weg sind auch wenn
uns gerade Probleme begegnen
Wir überstehen den Regen werden die Nerven bewahren
und es irgendwie regeln
So wie wir's immer getan haben
Doch ohne inneren Fahrplan wär'n wir verloren und müssten
einsehen dass, wir uns im Kreis drehen so wie in einer Kartbahn
Also lasst uns dafür dankbar sein, dass es nicht so ist
Wir sollten in Zeiten wie diesen nie aus den Augen verlieren
was das wichtigste ist für so viele ist das Leben'n ewiger
Wettstreit in dem es jenseits von jeder Korrektheit nur
darum geht den ersten Platz zu belegen in Best Zeit
Doch egal was die Leute lallen die Ungeduldigen die stolpern und fallen
Denn Erfolg mit Gewalt zu erzwingen wird ihnen nichts bringen
und genau das sollten wir schnallen...

Hermann Hesse: Klein und Wagner.

Hermann Hesse: Klein und Wagner. Novelle.
Frankfurt am Main: Suhrkamp 1980. S. 89 ff.

Am Seeufer ging er von Boot zu Boot, sie waren alle hoch ans Land gezogen und stramm mit Ketten befestigt. Erst ganz in der Vorstadt außen fand er eins, das locker am Strick hing und sich lösen ließ. Das machte er los und hängte die Ruder ein. Schnell war' das Ufer vergangen, es floß ins Grau hinweg wie nie gewesen, nur Grau und Schwarz und Regen war noch auf der Welt, grauer See, nasser See, grauer See, nasser Himmel, alles ohne Ende.

Draußen, weit im See, zog er die Ruder ein. Es war nun so weit, und er war zufrieden. Früher hatte er, in den Augenblicken, wo Sterben ihm unvermeidlich schien, doch immer gern noch ein wenig gezögert, die Sache auf morgen verschoben, es erst noch einmal mit dem Weiterleben probiert. Davon war nichts mehr da. Sein kleines Boot, das war er, das war sein kleines, umgrenztes, künstlich versichertes Leben - rundum aber das weite Grau, das war die Welt, das war All und Gott, dahinein sich fallen zu lassen war nicht schwer, das war leicht, das war froh.

Er setzte sich auf den Rand des Bootes nach außen, die Füße hingen ins Wasser. Er neigte sich langsam vor, neigte sich vor, bis hinter ihm das Boot elastisch entglitt. Er war im All.

In die kleine Zahl von Augenblicken, welche er von da an noch lebte, war viel mehr Erlebnis gedrängt als in die vierzig Jahre, die er zuvor bis zu diesem Ziel unterwegs gewesen war.

Es begann damit: Im Moment, wo er fiel, wo er einen Blitz lang zwischen Bootsrand und Wasser schwebte, stellte sich ihm dar, daß er einen Selbstmord begehe, eine Kinderei, etwas zwar nicht Schlimmes, aber Komisches und ziemlich Törichtes. Das Pathos des Sterbenwollens und das Pathos des Sterbens selbst fiel in sich zusammen, es war nichts damit. Sein Sterben war nicht mehr notwendig, jetzt nicht mehr. Es war erwünscht, es war schön und willkommen, aber notwendig war es nicht mehr. Seit dem Moment, seit dem aufblitzenden Sekundenteil, wo er sich mit ganzem Wollen, mit ganzem Verzicht auf jedes Wollen, mit ganzer Hingabe hatte vom Bootsrand fallen lassen, in den Schoß der Mutter, in den Arm Gottes - seit diesem Augenblick hatte das Sterben keine Bedeutung mehr. Es war ja alles so einfach, es war ja alles so wunderbar leicht, es gab ja keine Abgründe, keine Schwierigkeiten mehr. Die ganze Kunst war: sich fallen lassen! Das leuchtete als Ergebnis seines Lebens hell durch sein ganzes Wesen: sich fallen lassen! Hatte man das einmal getan, hatte man einmal sich dahingegeben, sich anheimgestellt, sich ergeben, hatte man einmal auf alle Stützen und jeden festen Boden unter sich verzichtet, hörte man ganz und gar nur noch auf den Führer im eigenen Herzen, dann war alles gewonnen, dann war alles gut, keine Angst mehr, keine Gefahr mehr.

Dies war erreicht dies Große Einzige: er hatte sich fallen lassen! Daß er sich ins Wasser und in den Tod fallen ließ, wäre nicht notwendig gewesen, ebensogut hätte er sich ins Leben fallen lassen können. Aber daran lag nicht viel, wichtig war dies nicht. Er würde leben, er würde wieder kommen. Dann aber würde er keinen Selbstmord mehr brauchen und keinen von all diesen seltsamen Umwegen, keine von all diesen mühsamen und schmerzlichen Torheiten mehr, denn er würde die Angst überwunden haben.

Wunderbarer Gedanke: ein Leben ohne Angst! Die Angst überwinden, das war die Seligkeit, das war die Erlösung. Wie hatte er sein Leben lang Angst gelitten, und nun, wo der Tod ihn schon am Halse würgte, fühlte er nichts mehr davon, keine Angst, kein Grauen, nur Lächeln, nur Erlösung, nur Einverstandensein. Er wußte nun plötzlich, was Angst ist, und daß sie nur von dem überwunden werden kann, der sie erkannt hat. Man hatte vor tausend Dingen Angst, vor Schmerzen, vor Richtern, vor dem eigenen Herzen, man hatte Angst vor dem Schlaf, Angst vor dem Erwachen, vor dem Alleinsein, vor der Kälte, vor dem Wahnsinn, vor dem Tode - namentlich vor ihm, vor dem Tode. Aber all das waren nur Masken und Verkleidungen. In Wirklichkeit gab es nur eines, vor dem man Angst hatte: das Sichfallenlassen, den Schritt in das Ungewisse hinaus, den kleinen Schritt hinweg über all die Versicherungen, die es gab. Und wer sich einmal, ein einziges Mal hingegeben hatte, wer einmal das große Vertrauen geübt und sich dem Schicksal anvertraut hatte, der war befreit. Er gehorchte nicht mehr den Erdgesetzen, er war in den Weltraum gefallen und schwang im Reigen der Gestirne mit. So war das. Es war so einfach, jedes Kind konnte das verstehen, konnte das wissen.

Er dachte dies nicht, wie man Gedanken denkt, er lebte, fühlte, tastete, roch und schmeckte es. Er schmeckte, roch, sah und verstand, was Leben war. Er sah die Erschaffung der Welt, er sah den Untergang der Welt, beide wie zwei Heerzüge beständig gegeneinander in Bewegung, nie vollendet, ewig unterwegs. Die Welt wurde immerfort geboren, sie starb immerfort. Jedes Leben war ein Atemzug, von Gott ausgestoßen. Jedes Sterben war ein Atemzug, von Gott eingesogen. Wer gelernt hatte, nicht zu widerstreben, sich fallen zu lassen, der starb leicht, der wurde leicht geboren. Wer widerstrebte, der litt Angst, der starb schwer, der wurde ungern geboren.

Im grauen Regendunkel über dem Nachtsee sah der Untersinkende das Spiel der Welt gespiegelt und dargestellt: Sonnen und Sterne rollten herauf, rollten hinab, Chöre von Menschen und Tieren, Geistern und Engeln standen gegeneinander, sangen, schwiegen, schrien, Züge von Wesen zogen gegeneinander, jedes sich selbst mißkennend, sich selbst hassend, und sich in jedem andern Wesen hassend und verfolgend. Ihrer aller Sehnsucht war nach Tod, war nach Ruhe, ihr Ziel war Gott, war die Wiederkehr zu Gott und das Bleiben in Gott. Dies Ziel schuf Angst, denn es war ein Irrtum. Es gab kein Bleiben in Gott! Es gab keine Ruhe! Es gab nur das ewige, ewige, herrliche, heilige Ausgeatmetwerden und Eingeatmetwerden, Gestaltung und Auflösung, Geburt und Tod, Auszug und Wiederkehr, ohne Pause, ohne Ende. Und darum gab es nur Eine Kunst, nur Eine Lehre, nur Ein Geheimnis: sich fallen lassen, sich nicht gegen Gottes Willen sträuben, sich an nichts klammern, nicht an Gut noch Böse. Dann war man erlöst, dann war man frei von Leid, frei von Angst, nur dann.

Sein Leben lag vor ihm wie ein Land mit Wäldern, Talschaften und Dörfern, das man vom Kamm eines hohen Gebirges übersieht. Alles war gut gewesen, einfach und gut gewesen, und alles war durch seine Angst, durch sein Sträuben zu Qual und Verwicklung, zu schauerlichen Knäueln und Krämpfen von Jammer und Elend geworden! Es gab keine Frau, ohne die man nicht leben konnte - und es gab auch keine Frau, mit der man nicht hätte leben können. Es gab kein Ding in der Welt, das nicht ebenso schön, ebenso begehrenswert, ebenso beglückend war wie sein Gegenteil! Es war selig zu leben, es war selig zu sterben, sobald man allein im Weltraum hing. Ruhe von außen gab es nicht, keine Ruhe im Friedhof, keine Ruhe in Gott, kein Zauber unterbrach je die ewige Kette der Geburten, die unendliche Reihe der Atemzüge Gottes. Aber es gab eine andere Ruhe, im eigenen Innern zu finden. Sie hieß: Laß dich fallen! Wehre dich nicht! Stirb gern! Lebe gern!

Alle Gestalten seines Lebens waren bei ihm, alle Gesichter seiner Liebe, alle Wechsel seines Leidens. Seine Frau war rein und ohne Schuld wie er selbst, Teresina lächelte kindlich her. Der Mörder Wagner, dessen Schatten so breit über Kleins Leben gefallen war, lächelte ihm ernst ins Gesicht, und sein Lächeln erzählte, daß auch Wagners Tat ein Weg zur Erlösung gewesen war, auch sie ein

Atemzug, auch sie ein Symbol, und daß auch Mord und Blut und Scheußlichkeit nicht Dinge sind, welche wahrhaft existieren, sondern nur Wertungen unsrer eigenen, selbstquälerischen Seele. Mit dem Morde Wagners hatte er, Klein, Jahre seines Lebens hingebracht, in Verwerfen und Billigen, Verurteilen und Bewundern, Verabscheuen und Nachahmen hatte er sich aus diesem Morde unendliche Ketten von Qualen, von Ängsten, von Elend geschaffen. Er hatte hundertmal voll Angst seinem eigenen Tode beigewohnt, er hatte sich auf dem Schafott sterben sehen, er hatte den Schnitt des Rasiermessers durch seinen Hals gefühlt und die Kugel in seiner Schläfe - und nun, da er den gefürchteten Tod wirklich starb, war es so leicht, war es so einfach, war es Freude und Triumph! Nichts in der Welt war zu fürchten, nichts war schrecklich - nur im Wahn machten wir uns all diese Furcht, all dies Leid, nur in unsrer eignen, geängsteten Seele entstand Gut und Böse, Wert und Unwert, Begehren und Furcht.

Die Gestalt Wagners versank weit in der Ferne. Er war nicht Wagner, nicht mehr, es gab keinen Wagner, das alles war Täuschung gewesen. Nun, mochte Wagner sterben! Er, Klein, würde leben.

Wasser floß ihm in den Mund, und er trank. Von allen Seiten, durch alle Sinne floß Wasser herein, alles löste sich auf. Er wurde angesogen, er wurde eingeatmet. Neben ihm, an ihn gedrängt, so eng beisammen wie die Tropfen im Wasser, schwammen andere Menschen, schwamm Teresina, schwamm der alte Sänger, schwamm seine einstige Frau, sein Vater, seine Mutter und Schwester, und tausend, tausend, tausend andre Menschen, und auch Bilder und Häuser, Tizians Venus und das Münster von Straßburg, alles schwamm, eng aneinander, in einem ungeheuren Strom dahin, von Notwendigkeit getrieben, rasch und rascher, rasend - und diesem ungeheuern, rasenden Riesenstrom der Gestaltungen kam ein anderer Strom entgegen, ungeheuer, rasend, ein Strom von Gesichtern, Beinen, Bäuchen, von Tieren, Blumen, Gedanken, Morden, Selbstmorden, geschriebenen Büchern, geweinten Tränen, dicht, dicht, voll, voll, Kinderaugen und schwarze Locken und Fischköpfe, ein Weib mit langem starrem Messer im blutigen Bauch, ein junger Mensch, ihm selbst ähnlich, das Gesicht voll heiliger Leidenschaft, das war er selbst, zwanzigjährig, jener verschollene Klein von damals! Wie gut, daß auch diese Erkenntnis nun zu ihm kam: daß es keine Zeit gab! Das einzige, was zwischen Alter und Jugend, zwischen Babylon und Berlin, zwischen Gut und Böse, Geben und Nehmen stand, das einzige, was die Welt mit Unterschieden, Wertungen, Leid, Streit, Krieg erfüllte, war der Menschengeist, der junge ungestüme und grausame Menschengeist im Zustand der tobenden Jugend, noch fern vom Wissen, noch weit von Gott. Er erfand Gegensätze, er erfand Namen. Dinge nannte er schön, Dinge häßlich, diese gut, diese schlecht. Ein Stück Leben wurde Liebe genannt, ein andres Mord. So war dieser Geist, jung, töricht, komisch. Eine seiner Erfindungen war die Zeit. Eine feine Erfindung, ein raffiniertes Instrument, sich noch inniger zu quälen und die Welt vielfach und schwierig zu machen! Von allem, was der Mensch begehrte, war er immer nur durch Zeit getrennt, nur durch diese Zeit, diese tolle Erfindung! Sie war eine der Stützen, eine der Krücken, die man vor allem fahren lassen mußte, wenn man frei werden wollte.

Weiter quoll der Weltstrom der Gestaltungen, der von Gott eingesogene, und der andere, ihm entgegen, der ausgeatmete. Klein sah Wesen, die sich dem Strom widersetzten, die sich unter furchtbaren Krämpfen aufbäumten und sich grauenhafte Qualen schufen: Helden, Verbrecher, Wahnsinnige, Denker, Liebende, Religiöse. Andre sah er, gleich ihm selbst, rasch und leicht in inniger Wollust der Hingabe, des Einverstandenseins dahingetrieben, Selige wie er. Aus dem Gesang der Seligen und aus dem endlosen Qualschrei der Unseligen baute sich über den beiden Weltströmen eine durchsichtige Kugel oder Kuppel aus Tönen, ein Dom von Musik, in dessen Mitte saß Gott, saß ein heller, vor Helle unsichtbarer Glanzstern, ein Inbegriff von Licht, umbraust von der Musik der Weltchöre, in ewiger Brandung.

Helden und Denker traten aus dem Weltstrom, Propheten, Verkünder. «Siehe, das ist Gott der Herr, und sein Weg führt zum Frieden», rief einer, und viele folgten ihm. Ein andrer verkündete, daß Gottes Bahn zum Kampf und Kriege führe. Einer nannte ihn Licht, einer nannte ihn Nacht, einer Vater, einer Mutter. Einer pries ihn als Ruhe, einer als Bewegung, als Feuer, als Kühle, als Richter, als Tröster, als Schöpfer, als Vernichter, als Verzeiher, als Rächer. Gott selbst nannte sich nicht. Er wollte genannt, er wollte geliebt, er wollte gepriesen, verflucht, gehaßt, angebetet sein, denn die Musik der Weltchöre war sein Gotteshaus und war sein Leben - aber es galt ihm gleich, mit welchen Namen man ihn pries, ob man ihn liebte oder haßte, ob man bei ihm Ruhe und Schlaf, oder Tanz und Raserei suchte. Jeder konnte suchen. Jeder konnte finden.

Jetzt vernahm Klein seine eigene Stimme. Er sang. Mit einer neuen, gewaltigen, hellen, hallenden Stimme sang er laut, sang er laut und hallend Gottes Lob, Gottes Preis. Er sang im rasenden Dahinschwimmen, inmitten der Millionen Geschöpfe, ein Prophet und Verkünder. Laut schallte sein Lied, hoch stieg das Gewölbe der Töne auf, strahlend saß Gott im Innern. Ungeheuer brausten die Ströme hin.

12.20.2006

Strichmännchen Kung Fu

Strichmännchen-Kung-Fu


Strichmännchen-Kung-Fu II

Labels:

Ong Bak - Tony Jaa





Streicheleinheiten

Streicheleinheiten. Von der Kunst, schmackhafte Brotaufstriche zu zaubern.



Walnußbutter


Zutaten:
150g Butter, 50 g Walußkerne, 3 EL Hefeflocken, 1 TL Kräutersatz, 1 Knoblauchzehe

Zubereitung: Butter schaumig schlagen. Kräutersalz, fein geschnittenen bzw. gepreßten Knoblauch dazugeben. Walnußkerne fein mahlen und unterrühren. Gekühlt servieren.

12.18.2006

Wahrheit

Wahrheit hat nichts mit richtig oder falsch zu tun. Wahr-heit ist eine "Wahr-nehmungs.ein-heit". Das was (für jemanden) ist, ist und das ist, was ist: wahr-heit.

Wenn Wörter ähnlich klingen haben sie auch etwas gemeinsames.

"wahr" > "wahn" > "ahn(en)"

Die Wahrheit befindet sich im Wahn (im Geiste des Menschen).

Ein Wahn.sinniger ist ein Ver-rückter. Die Person (lat. "per sonare" = durch-klingen ... aus meinem tiefsten inneren klingt eine Stimme durch alle meine (ge.)schichten (geistigen sch.ICH.ten) ... das ICH scheint wie eine Zwiebel zu sein. Es hat Schichten.

... der Ver-rückte hat sich aus seiner Norm (ge-normt-heit) ver-rückt. Das was Menschen gemeinsam für wahr halten, muss nicht mit der Wahrheit des Einzelnen oder von Wenigen gemeinsam sein. Vielmehr ist man wirklich verrückt - in dem Sinne von Gaga :) - wenn man seine eigne Wahrheit verleugnet und sich dem Trend des Modernen (modern hat auch die Bedeutung von "sterben"!) anschliesst, nur weil es "in" ist.

"in-" wiederum hat verschiedene Bedeutungen. Zum einen steht es für "nicht", zum anderen "in, inmitten von"...

so be.tracht.et (tracht = eine uni.form!) ist eine in-formation etwas, was in (mir) ist und auch nicht-ist....

... der Geist > Ge.ist > Ge.äst .... Die Vorsilbe "Ge-" steht für eine Ansammlung gleicher oder ähnlicher Teile, wie z.B. Ge-äst dies für Äste andeutet. Ein "Ge.ist" ist somit die Ansammlung von gleichen oder ähnlichen Teilen des Seins ("ist").... nun könnte man (lat. mens = denken, denker) weiter in die Verflechtungen der Wörter springen... was mir persönlich un.heim.lich viel Spass macht! :D

Die Vorsilbe "un-" : symbolisch zwei Halbkreise, die Zusammengenommen eine Einheit bilden. So gesehen ist "un-" die Vereinigungssuffix schlechthin.

usw. usw. usw. Gelegentlich werde ich auf meiner Hom(p)age - an wen nur? :) - weitere Gedanken.Spaziergänge machen...

X-Files



Die erste Staffel hatte mich damals fasziniert... :)

Fraktale Kunst




http://www.karinkuhlmann.de/

http://www.fractal-recursions.com/files/trad0001.html

Die Sendung mit der Maus

Raumschiff Enterprise





Mr. Spock, Idol meiner Jugend! :D



12.17.2006

Enya - Only Time



Wer kann schon sagen,
wohin die Straßen führen,
wohin dieser Tag führen wird?
- Nur die Zeit
Und wer kann schon sagen,
ob deine Liebe wächst
so wie es dein Herz gewählt hat?
- Nur die Zeit

Wer kann schon sagen,
warum dein Herz seufzt,
wenn deine Liebe vorbeigeht?
- Nur die Zeit
Und wer kann sagen
warum dein Herz weint,
wenn deine Liebe lügt?
- Nur die Zeit

Wer kann schon sagen,
wann sich die Wege kreuzen,
so daß vielleicht Liebe
in deinem Herzen ist?

Und wer kann schon sagen,
wann der Tag schläft,
wenn die Nacht
dein Herz umschließt?

Die Nacht umschließt dein Herz.

Und wer kann schon sagen,
ob deine Liebe wächst
so wie es dein Herz gewählt hat?
- Nur die Zeit
Wer kann schon sagen,
wohin die Straßen führen,
wohin dieser Tag führen wird?
- Nur die Zeit

Wer weiß es - nur die Zeit.
Wer weiß es - nur die Zeit.

Blues & Boogie





Bruce Lee





"Be water my friend!"

Manamana

Aikido

Buena Vista Social Club

Ibrahim Ferrer

IBRAHIM FERRER Y ELIADES OCHOA





Ruben Gonzalez




"Chan Chan"

12.16.2006

Was zum Lachen


"Meine Frau verbietet mir alles. Ich darf nicht rauchen, nicht trinken, nicht fluchen..."
"Na Uwe, dann bereust du sicher, dass du sie geheiratet hast."
"Nein, bereuen darf ich auch nicht."


Es ist Winter. Ein Mann sitzt am Hafenbecken und angelt. Und... er hat verdammt dicke Backen. Eine Frau kommt vorbei und fragt: "Oh, haben Sie Zahnschmerzen?" Der Mann schüttelt den Kopf, spuckt in den Eimer neben sich und sagt: "Irgendwie muss man die tiefgefrorenen Würmer doch aufwärmen."


Eine Frau soll gesteinigt werden. Jesus stellt sich schützend vor sie und ruft: "Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein!"
Ein Stein fliegt und trifft. Die Frau tod.
Jesus: "Mutter, langsam kotzt du mich an!"



Monolog eines frisch gebackenen Kanzlers

"Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich Gott. GOTT! Es ist nicht einfach, Gott zu sein. Nein, das ist es nicht – aber ich werde mich daran gewöhnen. Jubelnde Menschen, Menschen, die zu mir aufsehen, Menschen, die mir jedes Wort von den Lippen ablesen, die meine schwachsinnigsten Äußerungen fressen, als wären sie Trüffeln, Menschen, für die mein Wort Gesetz ist. Und dann die MACHT! Macht, Menschen zu erhöhen und sie in den Dreck zu stoßen, Macht, Geschichte zu schreiben und Geschichte zu ändern, Macht, die selbst meine engsten Vertrauten zittern lässt, sie auf Knien rutschen, mir den Speichel lecken, Lobeshymnen auf mich verfassen lässt! Oh ja, ich bin stolz darauf, ein Gott zu sein. GOTT zu sein! Mein Wirken auf Erden hält die Dinge zusammen, die Welt im Gleichgewicht. Ich bin, also lebt Ihr. Nein, baut mir keine Tempel, lieber sonne ich mich im Glanz meiner Herrlichkeit und im Leuchten Eurer Augen. Wahrlich, ich werde Eure Augen leuchten lassen, Eure Herzen mit Seligkeit füllen. Doch ich werde Euch auch Gebote senden, ich werde Euch das Äußerste abverlangen, ich werde Euch quälen und erniedrigen. Aber Ihr werdet es mir danken. Denn ich bin GOTT. Meine Hand straft, meine Hand hebt Euch aus dem Nichts empor. Stellt Euch gut mit mir, und ich stelle mich gut mit Euch. Doch wehe! Doch wehe, Ihr zieht Euch eines Gottes Zorn zu! Dann werdet Ihr zerschmettert, an den Felsen geschmiedet, in Salzsäulen verwandelt. Denn ich bin GOTT! ..."

"Schatz?"

"... wo ich wandle, wird die Sonne nie untergehen, wohin ich meine Füße setze, werden Blumen sprießen, wo ich bin, da ist GOTT. Wo ich nicht bin, ist Leere, ist Angst, ist Trostlosigkeit. Doch gebet acht auf meinen Schatten. Wohin mein Schatten fällt, da werde ich Strafgericht halten und meine Rache wird eine blutige Ernte halten unter den Sündern ..."

"Schatz! Bist Du nun bald fertig auf dem Klo? Ich muß auch mal!"

"Ja doch, ich komme gleich!"

"Das wird aber auch Zeit! Ich weiß gar nicht, was Du immer so lange auf Toilette treibst. Du bist ja schlimmer als eine Frau."

Er seufzte aus tiefstem Herzen. "Es ist nicht einfach, ein Gott zu sein", dachte er und schüttelte den Kopf. Dann entriegelte er die Tür vom Bad und trat raus.